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Neben den Beiträgen der Versicherten und dem Bundeszuschuss stellt die Künstlersozialabgabe das dritte Standbein der Finanzierung der Künstlersozialkasse dar. Sie bildet quasi das Pendant zum Arbeitgeberanteil bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern. Dabei wird über die Künstlersozialabgabe knapp 1/3, also 30 Prozent, des Kassenetats finanziert.

Grundsätzlich unterliegen alle an kreativ tätige Personen gezahlten Entgelte der Abgabepflicht an die Künstlersozialkasse. Dabei ist es unerheblich, ob diese Personen selbst in der Künstlersozialkasse versicherungspflichtig sind oder nicht. Die Künstlersozialabgabe ist diesbezüglich also unabhängig von den Entgelten, die die Versicherten erhalten.

Praktisch regelt ein prozentualer Abgabesatz die Einnahmen über die Künstlersozialabgabe. Dieser wird bei Bedarf jährlich an die Erfordernisse der Finanzierung angepasst. Ursprünglich hatte man für die jeweiligen Tätigkeitsbereiche, also bildende Kunst, darstellende Kunst, Wort und Musik, unterschiedliche Prozentsätze festgelegt. Seit dem 1. Januar 2000 sorgt das sogenannte Haushaltssanierungsgesetz jedoch für einen einheitlichen Abgabesatz von derzeit 4,1 Prozent (Stand 2013) an die Künstlersozialkasse. Der Grund für die Vereinheitlichung liegt insbesondere darin, dass es immer schwieriger wurde, die einzelnen Bereiche exakt voneinander abzutrennen.

Nicht nur Unternehmer und Verwerter, auch Privatpersonen profitieren von den Werken künstlerisch oder publizistisch tätiger Selbständiger. Ihr Anteil an der Finanzierung der Künstlersozialversicherung wird über Steuergelder abgegolten, aus denen sich der 20-prozentige Zuschuss des Bundes an die Künstlersozialkasse finanziert.

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